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Die Welt vergessen und nur dich vermissen

Schlechtes Wetter, graue Wolken - und schon geht die Stimmung runter.

Und das obwohl ich endlich durch bin mit den stressigen und kräftezehrenden Folterungen...besser bekannt als Abiturprüfungen.
Aber jetzt sollte sich auch das Wetter angleichen; immerhin habe ich jetzt die nächsten Monate frei. Da will ich Gute-Laune-Wetter mit blauem Himmel und Blumen.
Ich meine, ich liebe es auch wenn es regnet, doch dann eher Nachts, wenn man kuschelig warm im Bett liegt und dem Getrommel der Regentropfen auf dem metallenen Fensterbrett lauschen kann.
Man fühlt sich, als würde die Welt draußen unter gehen und man selbst bekommt kaum etwas davon mit.
Aber auch wenn es nicht regnet, scheint in manchen Situation in letzter Zeit einfach alles aus meinem Kopf zu weichen...die Welt um mich herum ist nicht mehr interessant.
Man lebt für den Augenblick. Manchmal alleine. Aber manchmal - und dann ganz besonders - mit einem bestimmten Menschen.
In solchen Augenblicken fallen mir immer die folgenden Worte ein:

I don't quite know, how to say how I feel.

Those three words are said too much, they're not enough.

And if I lay here, if I just lay here,
would you lie with me and just forget the world?


Ja, ja, so ist das eben manchmal mit den Liedern, die nicht nur gut klingen, sondern auch noch einen bedeutenden, bewegenden und einprägsamen Text haben.
Meiner Meinung nach wurde das Lieder, aus dem die obigen Zeilen stammen im Laufe der Zeit beinahe schon zerspielt, aber es gibt eben zu wenig Menschen, die tatsächlich auf den Text hören.
Ich finde das Lied und seinen Text trotz Dauerbeschallung immer noch wunderschön - und solange es zu einem selbst und der persönlichen Situation passt...warum dann nicht zu einem der Lieblings-Lyrics erklären?!

5.5.09 15:45


Alkohol, Tränen und Sonnenbrand

Der letzte Schultag.
Wie lange hat man auf diesen Tag gewartet? Vermutlich seit dem Zeitpunkt an dem einem persönlich klar geworden ist, dass Schule scheiße ist und man eigentlich genug von ihr hat.
Denn mal ehrlich, wenn man in die 5. Klasse kommt, freut man sich doch wie ein Schneekönig. Kein Gedanke wird an Klausurenstress, Lehrerdruck oder Leistungskursentscheidungen verschwendet.
Man benimmt sich kaum anders als man sich auch in der 4. Klasse benommen hat - der Schulweg ist lediglich anders.
Ab der Mittelstufe sieht es dann schon anders aus. Man weiß plötzlich was Stress bedeutet, weil man ihn selbst tagtäglich zu erleben beginnt. Mit neidischen Blicken folgt man den feiernden Abiturienten, die zwar das Abitur noch nicht bestanden haben, aber dennoch ihre Zulassung bekommen haben und dies in uniformen T-Shirts und in angeheiterter Stimmung zum Ausdruck bringen.
Kurz vom eigenen Endspurt, in der 12. Klasse, weiß man nicht so ganz ob man sich freuen soll, DASS es nur noch ein Jahr ist oder ob man traurig sein soll, WEIL es nur noch ein Jahr ist.
So oder so, der eigene letzte Schultag ist einer der besondersten Tage im schulischen Leben (auch wenn die Bezeichnung "Leben" im Bezug auf die Schullaufbahn nicht immer passt).
Wenn dann die Sonne vom Himmel strahlt, sodass man wirklich nur in seinem vollgekritzelten Abi-Shirt rumlaufen (oder wanken) kann, der Abschied einen nicht ganz kalt lässt ("Wir sehen uns doch noch bei den Prüfungen, der Zeugnisvergabe und dem Ball - kein Grund traurig zu sein" - "Dooooch!" ) und die Stimmung von genug Hochprozentigem gelöst ist...dann macht es einem am Abend nichts mehr aus, dass man nicht mehr stehen kann, die Füße schmerzen und der Kopf brummt.
Denn nun sind wir keine Schulkinder mehr.
4.4.09 10:03


Poesie

Sich verlier'n heißt sich befrei'n,
du wirst dich in mir erkennen.
Was du erträumst wird Wahrheit sein,
nichts und niemand kann uns trennen.

Tanz der Vampire, Totale Finsternis


Ach, wie schön wäre es doch manchmal einfach stehen zu bleiben und seine Gefühle ausdrücken zu können, durch das Schönste, das es gibt - Musik.
Ein Lied sagt soviel. Soviel mehr. Vielleicht bin ich zu romantisch, aber ich stelle es mir wunderschön vor, sich durch Gesang ausdrücken zu können.
Nicht, dass ich will, dass jemand vor mir auf die Knie sinkt und anfängt mir etwas vorzusingen. Darum geht es nicht. Nicht wirklich jedenfalls.
Man kann nur einfach soviel besser ausdrücken was man fühlt, wenn die richtigen Worte gewählt und mit passender Musik unterlegt sind.
"Das Leben sollte einen Soundtrack haben" - wie wahr.
Nicht umsonst sind Gedichte ein unendlicher Liebesbeweis. Sie haben ein Schema, folgen einer Richtlinie. Man hat das Gefühl, dass man in das, was man kaum versteht, nämlich das unglaubliche Gefühl echter tief empfundener, alles verzerrender und anders widerspiegelnder, ausfüllender und unaussprechlicher Liebe, endlich eine Form bringen kann.
Ein Lied ist nicht mehr und nicht weniger als ein Gedicht. Liest man den Text ohne die Musik ist es auch nicht mehr als die Wiedergabe eines Gefühls, das es Wert ist festzuhalten.

Doch was tun, wenn einem selbst die Worte fehlen?
Ganz einfach. Ein Lied anhören und an die eine Person denken...

2.3.09 12:09


Über die Liebe

"Das wahrhafte Wesen der Liebe besteht darin, das Bewusstsein seiner selbst aufzugeben, sich in einem anderen Selbst zu vergessen, doch in diesem Vergehen und Vergessen sich erst selbst zu haben und zu besitzen."


Dies ist ein Zitat von Friedrich Hegel - einem großer, wenn auch etwas verwirrten und meiner Meinung nach ziemlich egozentrischen Philosophen des 19.Jahrhunderts.

Und für mich trifft es zu; 
denn ich wurde erst wieder Ich, nachdem ich bemerkte, dass ich dich brauche um Ich selbst zu sein...

12.2.09 15:22


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